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Wandern von einer Alm zu andern
Weit über 500 Kilometer Wanderwege gibt es in unserem Gebiet. Wenn wir nachrechnen wie lange es dauert bis jeder Meter davon erwandert ist, kommen wir auf ein Pensum das mehrere Wochen dauert.
Zwischen der letzten Schneeschmelze und den ersten Flocken liegt aber genug Zeit, Ziel für Ziel abzuarbeiten.
Egal, wo Sie sich in unserem Gebiet befinden: Sie können direkt von der Haustüre starten. Rosskopf, Strims- und Lackenkogel, Steinfeldspitze, Bürgeralm, Schwemmberg oder Rossbrand liegen Ihnen zu Füßen – um nur einige zu nennen. Tour-entscheidend ist vielmehr, wie viel Zeit Sie unterwegs sein wollen und mit wem. Für eine Halbtages-Höhenwanderung nehmen Sie am besten einen Abkürzer mit der Bergbahn. Ihre Kids werden auch erfreut sein, dass sie nicht gleich an der „4-Gipfel-Tour“ teilnehmen müssen: Der Weg von Zauchensee auf die Gamskoglhütte ins Seekargebiet über die Seekarscharte zur Arche und retour zum Seekarsattel, weiter zum Tagweideck, dann zum Schwarzkopf und schließlich zum Gamskogel ist auch so weit wie sie sich hier liest: nämlich 5,5 Stunden für geübte Wanderer. Hütten freilich nicht mitgerechnet!
Tipps: Zauchensee pflegt seine Landschaft während des ganzen Jahres nach biologischen Erkenntnissen und strengen Auflagen der Naturschutzbehörden. Um den natürlichen Lebensraum für Flora und Fauna zu erhalten, befolgen Sie bitte folgende Regeln:
- Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen, denn nur so kann sich das Wild mit ihrem Fluchtverhalten orientieren!
- Meiden Sie Wildfütterungs-Stände. Das Wild hält sich dort nicht nur zu den Futterzeiten auf, sondern auch zum Wiederkäuen. Es ist für Tiere sehr schädlich, wenn sie dabei unterbrochen werden.
- Ihr vierbeiniger Freund gehört unbedingt an die Leine, da er für das Wild leider einen natürlichen Feind darstellt.
- Halten Sie sich an die Hinweistafeln, die auf Gefahrenstellen und schützenswerte Gebiete hinweisen oder einfach Ihrer Information dienen!
- Vermeiden Sie unnötigen Lärm und hinterlassen Sie keine Abfälle!
- Entfachen Sie kein Feuer. Besonders im Sommer besteht erhöhte Brandgefahr!
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Gesundheits-Tipp: Atmet tief durch!
Unserer Höhenluft wird eine ganz besondere Wirkung nachgesagt. Auf und über 1350 Metern können Allergiker Urlaub von ihren Beschwerden machen – da ist nichts, was sie reizt. Eine AMAS-Studie für Alpin- und Höhenmedizin belegt, dass sich in der reizarmen alpinen Luft Körper, Geist und Seele besonders gut regenerieren. |
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